Sa., 03. Sept.

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Martinskirche, Chur

Concert sinfonic

Festkonzert mit Werken von Gion Antoni Derungs und Béla Bartók mit dem Orchestra della Svizzera italiana unter der Leitung von Philippe Bach mit der Solistin Letizia Scherrer (Sopran)

WIllkommen
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Concert sinfonic

Zeit & Ort

03. Sept., 20:00 – 21:30

Martinskirche, Chur, Kirchgasse 12, 7000 Chur, Schweiz

Über die Veranstaltung

TICKETS GIT ES HIER!

Programm:

G.A. Derungs: Desideri, L’uldauna siemia, op. 162, für Sopran und Orchester

G.A. Derungs: 3. Sinfonie (aus meinem Leben) op. 116 für Orchester, Schweizer Erstaufführung

G.A. Derungs: Rogationes op. 27 für Orchester, Uraufführung 

Béla Bartók: Konzert für Orchester Sz 116

Orchestra della Svizzera Italiana

Das Orchestra della Svizzera italiana (OSI) («Orchester der italienischen Schweiz») ist ein Sinfonieorcheste von internationalem Ruf in Lugano. Seit September 2013 ist Vladimir Ashkenazy Hauptgastdirigent des Orchesters. Seit der Saison 2015/2016 wird es vom deutschen Dirigenten Markus Poschner geleitet. Das Orchester besteht aus einer 41-köpfigen Stammbesetzung und tritt international auf.

Auf dem Programm stehen alljährlich die Konzertsaisons von RSI – Rete Due in Lugano; zugleich nimmt das Orchester regelmässig an den Musikwochen von Ascona, am Festival von Lugano und am Progetto Martha Argerich teil. Es tritt in den wichtigsten nationalen und internationalen Konzertsälen auf und spielt zahlreiche Studioaufnahmen für Radiosendungen und Schallplattenproduktionen ein.

Phillippe Bach, Gastdirigent

Schweizer Institutionen spielten auf seinem Ausbildungsweg eine bedeutende Rolle. An der Musikhochschule Bern und am Conservatoire de Genève studierte er Horn – später auch in Freiburg im Breisgau –, und nach einem 1. Preis beim Schweizerischen Dirigentenwettbewerb widmete er sich auch intensiv dem Dirigieren. Johannes Schlaefli an der Musikhochschule Zürich und u. a. Sir Mark Elder am Royal Northern College of Music in Manchester waren seine Mentoren. Mehrere Jahre war er Chefdirigent der Zuger Sinfonietta, bekleidet seit 2012 dieselbe Position beim Berner Kammerorchester und seit 2016 bei der Kammerphilharmonie Graubünden.  Philippe Bach hat international zahlreiche Ehrungen erhalten. Nach einem ersten Preis beim International Jesús López Cobos Opera Conducting Competition 2006 wurde er Assistant Conductor am Teatro Real in Madrid und Assistent von Jesús López Cobos; 2007 debütierte er dort mit Puccinis Madama Butterfly. Es folgten zwei Spielzeiten am Theater Lübeck, ehe er 2012 der Berufung als Generalmusikdirektor der Meininger Hofkapelle und des Meininger Staatstheaters folgte. An der traditionsreichen Stätte hat er vor allem Opern von Wagner und Strauss, aber auch von Janáček, Adès, Britten und Verdi dirigiert. Philippe Bach hat mit grossen internationalen Orchestern zusammengearbeitet, stellvertretend genannt seien das London Philharmonic Orchestra, das BBC Philharmonic Orchestra, das Tonhalle Orchester Zürich, das Basler Sinfonieorchester, das Orchestre de chambre de Lausanne, das Orchestra della Svizzera Italiana, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, das Helsinki Philharmonic Orchestra oder das Bournemouth Symphony Orchestra.

Letizia Scherrer, Sopranistin

Die in der rätoromanischen Schweiz geborene Sopranistin Letizia Scherrer begann ihre musikalische Ausbildung am Konservatorium Feldkirch, um sie später in Zürich, an der Samuel-Rubinstein-Akademie in Tel Aviv bei Tamar Rachum und an der Musikhochschule Basel bei Kurt Widmer abzuschließen. Die Sängerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen. Sie gewann u.a. den 1. Preis beim „Franz Schubert und die Musik der Moderne“ Wettbewerb Graz und den hochdotierten Hauptpreis des „Eliette-von-Karajan-Kulturfonds“. Bereits 1999 gab Letizia Scherrer unter der Leitung von Jordi Savall ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen. Im gleichen Jahr war sie in der New Yorker Carnegie Hall mit dem Brahms Requiem unter der Leitung von Helmuth Rilling zu hören. Inzwischen kann die vielseitige Sopranisten, deren weitgespanntes Repertoire vom Barock bis zur Moderne reicht, auf eine rege Konzerttätigkeit in vielen Ländern Europas, Südamerikas und den USA blicken, wo sie u.a. mit Dirigenten wie Michel Corboz, Marcus Creed, Philippe Herreweghe, Manfred Honeck, Gérard Korsten, Roger Norrington, Kiril Petrenko, Helmuth Rilling, Jordi Savall, Wolfgang Sawallisch, Clau Scherrer und Mario Venzago zusammenarbeitete. Auch als Liedinterpretin hat sich Letizia Scherrer einen Namen gemacht. So war sie zuletzt im Rahmen des Europäischen Musikfestes in Stuttgart sowie in Basel, Zürich und verschiedenen Städten in Spanien mit Liederabenden zu Gast. In den letzten Jahren hat sie u.a. verschiedene Tourneen mit Philippe Herreweghe und dem Orchestre des Champs Elysées sowie dem Collegium Vocale Gent in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Deutschland, den USA und Russland absolviert, gab Konzerte mit Michel Corboz beim Gulbenkian Festival Lissabon, dem RIAS Kammerchor und dem Dresdner Kreuzchor und trat in der Philharmonie Berlin, beim Europäischen Musikfest Stuttgart und dem Schleswig Holstein Musik Festival mit dem NDR Chor und der Akademie für Alte Musik Berlin unter Marcus Creed auf.